Sowohl für Menschen, aber auch für Tiere, stellt das Hormon Insulin eine lebenswichtige Funktion dar. In erster Linie ist das, in der Bauchspeicheldrüse produzierte Insulin, für die Regulierung der Blutzuckerkonzentration im Körper verantwortlich. Es ist das einzige Hormon das in der Lage ist einen zu hohen Blutzuckerspiegel zu senken. Produziert der Körper zu wenig Insulin, so funktioniert dieser Ausgleichmechanismus nicht mehr. Die Konsequenz daraus ist die Entstehung von Diabetes Mellitus, alltagssprachlich auch als Zuckerkrankheit bezeichnet. Insulin hat aber auch die Wirkung Körperfett aufzubauen und für dessen Verbleib in den Körperzellen zu sorgen. Aus diesem Grund ist eine drastische Gewichtsabnahme ein Anzeichen für Insulinmangel. |
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Nach der Aufnahme von Nahrung, besonders nach dem Verzehr von kohlenhydrathaltiger Nahrung, steigt der Blutzuckerspiegel im menschlichen Körper an. Erreicht der Blutzuckerspiegel einen bestimmten Schwellenwert, so beginnt der Körper mit der Ausschüttung von Insulin, das über die Blutbahn in die Körperzellen aller Organe gelangt. In den Körperzellen von Leber und den Muskeln bewirkt die Insulinausschüttung die vermehrte Aufnahme von Glukose in das Zellinnere und dessen anschließender Abbau und Umwandlung in Energie. Durch diesen Vorgang, der auch als Glykolyse bezeichnet wird, wird der Blutzuckerspiegel im Blut reguliert und gesenkt. Da es in der Leber zu einer ständigen Traubenzuckerbildung kommt, ist beim gesunden Menschen auch ein konstanter Blutzuckerwert zwischen 80–120 mg% normal. Insulin ist auch an dieser Traubenzuckerproduktion in der Leber beteiligt. Genauer gesagt hemmt Insulin die Bildung, während das Peptidhormon Glucagon die Produktion anregt. Fehlt Insulin, so wird die Bildung nicht gehemmt und es kommt zu einem drastischen Anstieg der Zuckerkonzentration im Blut. Aus diesem Grund haben Diabetiker, auch unabhängig von der Nahrungsaufnahme, mit einem ansteigenden Blutzuckerspiegel zu kämpfen. |
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